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Lesung mit Ines Siegfried

Wir freu­en uns, die Bas­ler Autorin Ines Sieg­fried an die­sem Nach­mit­tag in unse­rer Buch­hand­lung in Grenz­ach begrü­ßen zu dür­fen. Sie liest aus ihrem Buch „Scher­ben­vier­tel“. Eine musi­ka­li­sche Kom­men­tie­rung durch das trio someāl mit den Sän­ge­rin­nen Vio­la Gal­li, Lara Wolff und Syl­via Nop­per run­det die Ver­an­stal­tung ab.

Zum Buch: Erzählt wird die Geschich­te einer Unter­schichts­fa­mi­lie aus dem Klein­ba­sel des 19. Jahr­hun­derts. Der Bäcker, Samu­el Schwarz, ein jäh­zor­ni­ger Alko­ho­li­ker und wei­ner­li­cher Jam­mer­lap­pen, ist Opfer und Täter zugleich. Sei­ne Frau Rosi­na, deren Selbst­be­wusst­sein auf ihrer Schön­heit grün­det, gerät in ihrem Stre­ben nach Unab­hän­gig­keit in neue Abhän­gig­keit. Toch­ter Eli­sa­beth, die auf­grund der Schei­dung ihrer Eltern im Wai­sen­haus auf­wächst, muss vie­les über sich erge­hen las­sen, behält aber den Kopf oben. Und ihr unehe­li­cher Sohn Jakob ver­ab­schie­det sich lei­se und ziel­stre­big aus der Mise­re des Scherbenviertels.

Im Anschluss an die Lesung gibt es neben dem Apé­ro die Mög­lich­keit zum Gespräch mit der Autorin und natür­lich zum Signie­ren der Bücher.

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Autorenlesung mit Peter Klisa

Peter Kli­sa liest aus Im Schat­ten der Rui­nen”.

In sei­nem zwei­ten Buch beschert uns der Rhein­fel­der Autor erneut ein Wech­sel­bad der Gefüh­le! Der Thril­ler ist im Ber­lin der Nach­kriegs­jah­re ange­sie­delt: Ban­den­kri­mi­na­li­tät, Schwarz­markt und der Über­le­bens­wil­le der Bewoh­ner in der vier­ge­teil­ten Stadt bil­den den his­to­ri­schen Hin­ter­grund für eine exzel­lent recher­chier­te, eben­so span­nen­de wie emo­tio­na­le Geschichte.

Im Anschluss an die Lesung gibt es neben dem Apé­ro die Mög­lich­keit zum Gespräch mit dem Autor und natür­lich zum Signie­ren der Bücher.

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Ein Gespräch mit Antonia Schmidlin und Hermann Wichers; Moderation: Barbara Häne

Ver­sorgt, aus­ge­wie­sen, in den Tod geschickt – Das Leben des jüdi­schen Elsäs­sers Gas­ton Dre­her (1907–1944)

Anto­nia Schmid­lin und Her­mann Wichers erzäh­len in ihrem 2022 erschie­nen Buch eine ein­drück­li­che Lebens­ge­schich­te aus Basel und dem Elsass in der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. An Gas­ton Dre­her und sein Schick­sal erin­nert ein Stol­per­stein an der Most­a­cker­stras­se 15 in Basel, sei­nem letz­ten Wohn­ort. Die­ser ver­weist dar­auf, dass die NS-Ver­bre­chen auch in der neu­tra­len Schweiz ihre Spu­ren hin­ter­las­sen haben.

In einem Gespräch mit Bar­ba­ra Häne (Jüdi­sches Muse­um der Schweiz) geben Anto­nia Schmid­lin und Her­mann Wichers Ein­bli­cke in die­se Bio­gra­phie und beleuch­ten die ihr zu Grun­de lie­gen­den Quel­len wie Vormundschafts‑, Kranken‑, Psych­ia­trie- und Gerichts­ak­ten aus schwei­ze­ri­schen, deut­schen und fran­zö­si­schen Archi­ven. Sie wer­fen zudem einen Blick auf die Bedin­gun­gen his­to­ri­schen Forschens.

Anschlie­ßend Apéro

 

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