Jakob Springfeld wurde 2002 im westsächsischen Zwickau geboren und wuchs dort auf. Er setzt sich nicht nur für Demokratie ein, sondern arbeitet auch aktiv daran, die Erinnerung an den NSU-Komplex aufrechtzuerhalten. Insbesondere in Zwickau, wo das Kern-Trio des Nationalsozialistischen Untergrunds jahrelang unentdeckt lebte, bemüht er sich mit seinen Mitstreitern um eine angemessene Gedenk- und Erinnerungskultur. Im Januar 2025 veröffentlichte er sein Buch “Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert – Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist”. Darin analysiert er den wachsenden Einfluss rechts extremer Strukturen in Deutschland, die Rolle staatlicher Institutionen sowie die gesellschaftliche Verantwortung im Kampf für Demokratie. Er kritisiert insbesondere die westdeutsche Wahrnehmung Ostdeutschlands und fordert eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Krise der Demokratie.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem regionalen Bündnis für Demokratie und Vielfalt statt und die Buchhandlung Merkel wird die Veranstaltung mit einem Büchertisch begleiten.
INFO Eine Anmeldung ist erwünscht.
• Leitung: Jakob Springfeld
• VHS-Haus, Cafeteria
Julia Zieschang ist ein Kreativkopf mit Liebe fürs Detail. Sie schreibt Jugend- und Liebesromane und betreibt den erfolgreichen Podcast „Bücher & Sonntage“. Julia Zieschang lebt in Rheinfelden.
Ihr Roman ist eine düstere Märchenadaption von König Blaubart: In unberechenbaren Abständen wählt der König eine neue Braut – keine von ihnen ist je zurückgekehrt. Bisher konnte Rosalie seinem Blick entkommen, aber dann fällt die Wahl ausgerechnet auf sie und aus ihrer größten Angst wird grausame Wirklichkeit. Schon bald findet sie sich hinter den unüberwindbaren Mauern einer düsteren Festung wieder, in der finstere Geheimnisse auf sie lauern. Rosalie ist fest entschlossen, das Schicksal ihrer Vorgängerinnen zu erfahren und dieser unheilvollen Ehe zu entkommen. Doch was verbirgt sich hinter der einzigen Tür, die ihr unter allen Umständen verboten ist?
Die Buchhandlung Merkel stellt zur Veranstaltung einen Büchertisch bereit. Gerne signiert Frau Zieschang im Anschluss an die Veranstaltung Bücher.
Vorverkauf: 5 € / ermäßigt 4 €
Abendkasse: 6 € / ermäßigt 5 €
Vorverkauf über Reservix, in der Stadtbibliothek oder bei der Tourist-Information.
Irmtraud Tarr lebt in Rheinfelden und ist vielen bekannt als Musikerin, besonders als Organistin. Neben ihrem Engagement auf dem Feld der Musik arbeitet sie auch als Psychotherapeutin und schreibt Bücher.
Ihr neu erschienenes Buch trägt den Titel „Einsamkeit“. Irmtraud Tarr beleuchtet hier ein Thema, bei dem es sich zeigt, wie schwer es vielen Menschen fällt, darüber zu sprechen. Mit ihrem Buch möchte Irmtraud Tarr dazu beitragen, Einsamkeit als Bestandteil des Alltags zu begreifen und nicht als etwas, das man verstecken muss. In der Akzeptanz von Einsamkeit sieht sie die Chance auf neue Möglichkeiten, sich selbst und anderen zu begegnen.
Die Buchhandlung Merkel stellt zur Veranstaltung einen Büchertisch bereit. Gerne signiert Frau Tarr im Anschluss an die Veranstaltung Bücher.
Kosten: VVK 8 € / erm. 7 € , Abendkasse 9 € / erm. 8 €
Vorverkauf über Reservix, in der Stadtbibliothek oder bei der Tourist-Information.
An diesem Advents-Samstag haben wir den Maler Willi Raiber zu Besuch. Er hat seinen neuen Band 7 der Buchreihe
„unterwegs“ mit dabei.
Es besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Künstler und natürlich zum Signieren der Bücher.
Lesung aus “Nur ein kurzer Sommer”
Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt Astrid Lehmann in diesem Buch von der schicksalhaften Verknüpfung dreier Menschenleben während des Zweiten Weltkriegs: Da sind auf der einen Seite die Bretonin Anne-Marie und der Deutsche Helmut, deren zarte Liebe im besetzten Frankreich unter keinem guten Stern steht. Und auf der anderen Seite Emil, ein kleiner Bauernjunge aus dem Schwarzwald – er ist Helmuts kleiner Bruder … Ein ebenso einfühlsam wie fesselnd geschriebener Roman, der noch lange nachhallt.
Im Anschluss an die Lesung wird es die Möglichkeit geben, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.
Versorgt, ausgewiesen, in den Tod geschickt – Das Leben des jüdischen Elsässers Gaston Dreher (1907–1944)
Antonia Schmidlin und Hermann Wichers erzählen in ihrem 2022 erschienen Buch eine eindrückliche Lebensgeschichte aus Basel und dem Elsass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. An Gaston Dreher und sein Schicksal erinnert ein Stolperstein an der Mostackerstrasse 15 in Basel, seinem letzten Wohnort. Dieser verweist darauf, dass die NS-Verbrechen auch in der neutralen Schweiz ihre Spuren hinterlassen haben.
In einem Gespräch mit Barbara Häne (Jüdisches Museum der Schweiz) geben Antonia Schmidlin und Hermann Wichers Einblicke in diese Biographie und beleuchten die ihr zu Grunde liegenden Quellen wie Vormundschafts‑, Kranken‑, Psychiatrie- und Gerichtsakten aus schweizerischen, deutschen und französischen Archiven. Sie werfen zudem einen Blick auf die Bedingungen historischen Forschens.
Anschließend Apéro
Frage: Welches Buch müsste noch geschrieben werden?
1. Erfinde einen Titel!
2. Gestalte ein Cover (malen, basteln, was auch immer)!
3. Schreib einen Satz zum Inhalt!
4. Bring uns Dein Kunstwerk vorbei!
Gewinn: Wir verlosen unter den besten Einsendungen drei Buchgutscheine.
Außerdem stellen wir die Objekte im Schaufenster aus.
Einsendeschluss: 10.06.2023